Unmut über zunehmende Videoüberwachung durch Privatleute

4. Juli 2011 | Von | Kategorie: Featured, Gebäude

sunside cc by sa20Man braucht keine Genehmigung, die Kamera ist günstig und man installiert sich ein vermeintlich gutes Gefühl am Haus. Was niemand dabei bedenkt: wer eine Kamera installiert, die auch nur teilweise den öffentlichen Raum aufnimmt, der muss die bestehenden Datenschutzgesetze einhalten.Schwierig wird es dabei besonders beim Einsatz von sogenannten Dome-Kameras. Diese haben eine um 360 Grad drehbare Kameraoptik. Für Menschen ist praktisch nicht erkennbar, wohin die Kamera gerade ausgerichtet ist. Das ist Teil des Konzepts dieser Kamerabauart. Der Betreiber steht dann aber womöglich im Verdacht, dass die Kamera auch im 360-Grad-Winkel filmt. Insbesondere, weil sich nahezu alle aktuellen Modelle via Fernsteuerung drehen lassen.

Dass auch eine vermeintlich abgeschaltete Kamera empfindliche Schadensersatzansprüche, z. B. von Mitarbeitern, auslösen können, hat ein entsprechendes Urteil im letzten Jahr vor Augen geführt.

Artikelbild: Sunside CC BY SA 2.0, Flickr

Unmut über Videokontrollen – RP Online 04.07.2011

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